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Stralsunder Hockey Club e.V.

Artikel von https://www.hockey-stralsund.de




Umstellung des Lastschriftverfahrens für den Einzug der Mitgliedsbeiträge auf das europaweit gültige SEPA-Verfahren zum 01.02.2014

veröffentlicht am 23.10.2013

Seit einiger Zeit bieten die Kreditinstitute die Möglichkeit an, Überweisungen und Daueraufträge innerhalb Deutschlands mit IBAN und BIC zu tätigen. Dies dient der Vorbereitung auf die Einführung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, auf Englisch Single Euro Payments Area (SEPA), zum 01.02.2014. In diesem Zahlungsraum sollen für Kunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen erkennbar sein.

Die nationalen Verfahren für Überweisungen und Lastschriften werden zum 1. Februar 2014 durch die europäische S€PA-Überweisung und die S€PA-Lastschrift ersetzt. Statt Kontonummer und Bankleitzahl verwenden Sie bei innerdeutschen Zahlungen dann nur noch die IBAN. Bei grenzüberschreitenden Zahlungen verwenden Sie die IBAN und den BIC. Ab 01.02.2016 wird dann auch bei grenzüberschreitenden Zahlungen nur noch die IBAN benötigt.

Was bedeutet S€PA für mich als Mitglied des Stralsunder Hockey Club?

Alle bisher erteilten schriftlichen Einzugsermächtigungen werden von uns ab dem Umstellungstermin an als SEPA-Lastschriftmandate genutzt. Um den Aufwand für beide Seiten gering zu halten und eventuelle Unstimmigkeiten auszuschließen, erheben wir derzeit von jedem Mitglied die aktuellen Stammdaten und bitten damit gleichzeitig um Angabe der IBAN und des BIC für das Konto von dem die Mitgliedsbeiträge eingezogen werden sollen.
Unser Verein wird dann alle Mitglieder vor dem Umstellungstermin in einem separaten Schreiben über die Umstellung des Lastschriftverfahrens für die Mitgliedsbeiträge auf das europaweit gültige SEPA-Lastschriftverfahren informieren (sofern uns zu diesem Zeitpunkt eine gültige Anschrift vorliegt). In diesem Schreiben sind dann alle Informationen für die SEPA-Lastschrift der Mitgliedsbeiträge wie z.B. die Gläubiger-Identifikationsnummer unseres Vereins, die individuell gültige Mandatsreferenz für das SEPA-Lastschriftmandat, die IBAN und der BIC enthalten.


Fragen und Antworten rund um das SEPA-Verfahren

Was ist die IBAN?
Wozu benötige ich den BIC?
Wo finde ich IBAN und BIC?
Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer (Creditor-Identifier oder Gläubiger-ID)?
Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?
Was sind SEPA-Mandate? Welche Unterschiede gibt es?
Was ist die Mandatsreferenz?
Muss ein neues SEPA-Lastschriftmandat für eine bereits existierende Einzugsermächtigung erteilt werden?
Was passiert mit den Einzugsermächtigungen, die nicht in schriftlicher Form erteilt wurden?
Was ändert sich, wenn ich Rechnungen bezahle?
Wie kann ich eine SEPA-Überweisung tätigen?
Benötige ich für die SEPA-Überweisung einen neuen Zahlungsverkehrsvordruck?
Was ist unter "Vorabinformation" (Pre-Notification) zu verstehen? 

Was ist die IBAN?

IBAN steht für "International Bank Account Number". Die internationale Bankkontonummer ersetzt – spätestens ab dem 1. Februar 2014 - die bisherigen nationalen Kontoangaben, in Deutschland sind das Kontonummer und Bankleitzahl.
Für deutsche Bankkunden beginnt die 22-stellige IBAN mit dem Ländercode ''DE'', gefolgt von einer zweistelligen Prüfziffer, der bisherigen Bankleitzahl und der Kontonummer. Bei Kontonummern mit weniger Ziffern werden Nullen vorangestellt.

Aufbau der IBAN

Die IBAN für unser Beispiel würde also lauten:
•    DE67 1234 5678 0012344321 (Papierformat)
•    DE67123456780012344321 (elektronisches Format)

Wozu benötige ich den BIC?

Der BIC "Business Identifier Code" hat 8 oder 11 Stellen und ist die internationale Bankleitzahl eines Zahlungsdienstleisters. Da Zahlungsdienstleister auch durch die in der IBAN enthaltenen Informationen eindeutig identifizierbar sind, ist der BIC bei inländischen Überweisungen und Lastschriften ab Februar 2014 und bei grenzüberschreitenden Zahlungen ab Februar 2016 nicht mehr zwingend anzugeben.
Der BIC kann nach den o. g. Stichtagen in den Zahlungssystemen aber auch beibehalten werden, um eine bessere Nachvollziehbarkeit der Zahlungen zu unterstützen (auch die Filialen der Kreditinstitute bekommen einen eigenen BIC).

Der Aufbau des BIC:
Stellen 1 – 4 Name des Kreditinstituts
Stellen 5 – 6 Land (Sitz des Kreditinstituts)
Stellen 7 – 8 Ort (Sitz des Kreditinstituts)
Stellen 9 – 11 Filiale oder angeschlossenes Kreditinstitut

Wo finde ich IBAN und BIC?

Sie finden Ihre IBAN und den BIC auf Ihrem Kontoauszug und auf Ihrer EC-Karte zudem sind diese Angaben inzwischen auch auf den meisten Bankkundenkarten aufgedruckt. Im Online-Banking finden Sie unter „Meine Daten“, „Kontodetails“ - je nachdem wie dieser Bereich bei Ihrem Zahlungsdienstleister/Bank benannt wird -, IBAN und BIC. Auch können Sie Ihre IBAN und BIC bei Ihrem Zahlungsdienstleister (Bank) erfragen.

Wenn Sie einen Geldbetrag per SEPA-Überweisung auf ein anderes Zahlungskonto/Girokonto tätigen möchten, also beispielsweise eine Rechnung begleichen wollen, entnehmen Sie die erforderlichen Angaben zur Kontoverbindung (IBAN und BIC) bitte den Geschäftspapieren Ihres Vertragspartners (Rechnung oder Briefkopf).

Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer (Creditor-Identifier oder Gläubiger-ID)?

Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist eine kontounabhängige und eindeutige Kennzeichnung des Lastschriftgläubigers. Diese Nummer wurde für das neue SEPA-Lastschriftverfahren eingeführt und ist ein verpflichtendes Merkmal im Mandat. Die Gläubiger-Identifikationsnummer wird durch den Lastschriftgläubiger bei der Deutschen Bundesbank beantragt.

Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Ein SEPA-Lastschriftmandat ist die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften. Ein Mandat umfasst sowohl die Zustimmung des Zahlers zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an den Zahlungsempfänger als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister zur Einlösung der Zahlung.

Was sind SEPA-Mandate? Welche Unterschiede gibt es?

SEPA-Mandate ersetzen die bisherigen, national beschränkten Einzugs- und Abbuchungsverfahren. Sie gelten im gesamten SEPA-Raum für den Geldtransfer in Euro. Für die Nutzung der SEPA-Mandate ist eine Gläubiger-Identifikationsnummer notwendig. Diese kann bei der Bundesbank über das Internet beantragt werden. Diese ist dem Schuldner mit einer Frist von mindestens 14 Tagen (sofern mit dem Schuldner keine andere Frist vereinbart wurde) vor dem Einzug mit einer eindeutigen Mandatsreferenz und dem Datum des Einzuges mitzuteilen. Damit kann sich der Rechnungsempfänger optimal auf den Zahlungstermin vorbereiten und die Zulässigkeit prüfen. Er kann dem Einzug oder der Abbuchung bis zu einem Tag vor Fälligkeit widersprechen.

Es gilt zwischen zwei unterschiedlichen Mandaten zu unterscheiden: Das SEPA-Basis-Mandat ist mit dem bisherigen Lastschrifteinzugsverfahren vergleichbar. Der Zahler erteilt dem Rechnungssteller ein SEPA-Basis-Mandat. Er kann der Lastschrift innerhalb von 8 Wochen (bisher 6 Wochen) widersprechen. Das SEPA-Basis-Mandat verfällt, wenn es 36 Monate lang nicht genutzt wird. Dem SEPA-Firmen-Mandat hingegen kann nach der Ausübung nicht mehr widersprochen werden. Es entspricht damit dem bisherigen Abbuchungsverfahren einer Firmenkunden-Lastschrift. Der Schuldner muss seine Bank über das bestehende SEPA-Firmenmandat unterrichten. Damit wird sichergestellt, dass keine unautorisierte Abbuchung erfolgt.

Was ist die Mandatsreferenz?

Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats (z.B. Rechnungsnummer oder Kundennummer) und ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer dessen eindeutige Identifizierung.

Muss ein neues SEPA-Lastschriftmandat für eine bereits existierende Einzugsermächtigung erteilt werden?

Nein. Bereits erteilte schriftliche Einzugsermächtigungen können als SEPA-Lastschriftmandate genutzt werden. Dies ist aufgrund der im Juli 2012 erfolgten Anpassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Kreditinstitute in Deutschland möglich. Zu beachten ist dabei, dass der Lastschrifteinreicher den Zahler vor dem ersten SEPA-Basislastschrifteinzug über den Wechsel vom Einzug per Einzugsermächtigungslastschrift auf den Einzug per SEPA-Basislastschrift unter Angabe von Gläubiger-Identifikationsnummer und Mandatsreferenz in Textform zu unterrichten hat.

Was passiert mit den Einzugsermächtigungen, die nicht in schriftlicher Form erteilt wurden?

Die Vorgaben zur Form der Mandatserteilung, einschließlich etwaiger Änderungen des Mandats, ergeben sich aus den Regelungen in der jeweiligen Inkassovereinbarung zwischen dem Zahlungsempfänger und seinem Zahlungsdienstleister (Bank). Grundsätzlich sind Einzugsermächtigungen, die nicht in Schriftform vorliegen (z.B. telefonisch oder per Internet erteilte Einzugsermächtigungen), nicht SEPA-fähig. Ein Lastschrifteinzug ohne Mandat ist eine unautorisierte Lastschrift, d.h. eine unautorisierte Kontobelastung, und kann vom Zahler innerhalb von 13 Monaten nach der Kontobelastung zurückgegeben werden.

Was ändert sich, wenn ich Rechnungen bezahle?

Bei der Bezahlung von Rechnungen per Banküberweisung können ab dem 01.02.2014 nur noch die Kontoinformationen aus SEPA verwendet werden. Die Daten dafür müssen vom Rechnungssteller kommen, z.B. auf dem Rechnungsformular, oder durch eine automatische Umstellung aller Kontoinformationen im System.

Wie kann ich eine SEPA-Überweisung tätigen?

SEPA-Überweisungen werden bereits seit Januar 2008 angeboten. Die Zahlungsdienstleister/Banken stellen hierfür entsprechende Überweisungsvordrucke zur Verfügung. SEPA-Überweisungen können auch beleglos beim Zahlungsdienstleister (Bank) eingereicht werden (z.B. in Dateien als Datensätze). Auch im Online-Banking sind entsprechende Eingabemasken für SEPA-Überweisungen eingerichtet.

Benötige ich für die SEPA-Überweisung einen neuen Zahlungsverkehrsvordruck?

Grundsätzlich ja. Ihr Zahlungsdienstleister stellt Ihnen SEPA-Überweisungs- und SEPA-Zahlschein-Vordrucke zur Verfügung. Die bisherigen Überweisungsvordrucke können lediglich bis Februar 2014 genutzt werden.

Was ist unter "Vorabinformation" (Pre-Notification) zu verstehen?

Als Vorabinformation ("Pre-Notification") ist jede Mitteilung (z.B. Rechnung, Police, Vertrag) des Lastschrifteinreichers an den Zahler geeignet, die eine Belastung mittels SEPA-Lastschrift ankündigt. Die Vorabinformation muss das Fälligkeitsdatum und den genauen Betrag enthalten und kann auch mehrere Lastschrifteinzüge ankündigen. Sie muss dem Zahler rechtzeitig (mindestens 14 Kalendertage vor Fälligkeit, sofern mit dem Zahler keine andere Frist vereinbart wurde) vor Fälligkeit zugesandt worden sein, damit er sich auf die Kontobelastung einstellen und für entsprechende Deckung sorgen kann. In welcher Art und Weise die Vorabinformation erfolgen kann, ergibt sich aus den Regelungen der jeweiligen Inkassovereinbarung zwischen dem Zahlungsempfänger und seinem Zahlungsdienstleister (Bank).
 

 

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